Schiffsreisen

 

BERICHT ZUR KREUZFAHRT mit der MSC Musica vom 6.5.bis 12.5.2018!

 

Die Schiffsreise war schon länger geplant nur terminlich mußten wir öfters verschieben. Jetzt war es aber soweit. Vor der Schiffsreise ging es noch einige Tage nach Bibione und Caorle. So hatten wir am Einschiffungstag nur 1h Autofahrt zum Hafen in Venedig! Über die Reederei hatte ich für die Woche einen Dauerparkplatz reserviert,200 m vom Schiffsliegeplatz entfernt, ideal!

 

 

Da MSC eine italienische Reederei ist sind zum überwiegenden Teil Italiener an Bord. Gesprochen wird deshalb Italienisch,Englisch und sehr wenig Deutsch,auch bei den Mitarbeitern des Schiffs.Also,zumindest Englisch sollte man sprechen!

Nach der Kofferabgabe ging es durch die Sicherheitskontrolle an Bord. Noch ein Foto für die Landgänge/Bordkarte und wir konnten unsere Kabine beziehen. Gebucht war eine Balkonkabine, Deck 10 im vorderen Bereich des Schiffs, der Kategorie Fantastica.Die Kabine hatte alles was man so brauchte und war sehr sauber! Sie wurde auch während der Fahrt täglich 2x gereinigt und auch mit neuen Handtüchern versorgt.Die Getränke der Minibar konnte man sich auffüllen lassen.

Bezahlt wurde auf dem Schiff mit der Bordkarte. Dafür konnte man die Kreditkartendaten oder einen Bargeldbetrag von 250.- Euro als Vorschuss hinterlegen. Am Schluss der Fahrt bekommt man dann eine genaue Abrechnung.

Auf dem Schiff gibt es eine „Vollversorgung“ je nach der Kategorie und Getränkepakete die man gebucht hat. Essen konnte man von 6:00 Uhr bis nachts um 2:00 Uhr! Dazu gab es 2 Buffet Restaurants und 2 Service Restaurants (feste Essenszeiten) an Bord. Außerdem noch einige Snackbars. Kostenlos in den Restaurants waren Wasser,Kaffee und Tee. Je nach Buchung eines Getränkepakets war alles inklusiv, auch in den Bars. Von Bier,Wein,Cocktails usw,.. das muß aber jeder für sich selbst entscheiden. Das Frühstück haben wir im Service Restaurant eingenommen. Hier gab es heißen Kaffee und vom Service fast alles was man gerne mochte. Im Buffet Restaurant war manchmal der Kaffee nur lauwarm. Ansonsten das Frühstück perfekt! Zum Essen waren wir aber mehr in den Buffet Restaurants. Hier war man flexibler und es gab keine feste Essenszeiten. Man konnte Essen wenn man Hunger hatte. Sehr abwechslungsreich und geschmeckt hat es sehr gut egal ob am Buffet oder im Service Restaurant! Veranstaltungen und Bars gab es genug an Bord. Auch viel Musik. Da wir während der Reise nur schönes Wetter hatten waren wir fast nur an den oberen Decks unterwegs. Die Bars im Innern des Schiffs waren nicht so unsere Sache. Einmal hatten wir auch das Casino und das Theater besucht. Dafür gab es mehr Sport. Meistens von 6-8 Uhr in der Früh im Fitnesscenter. Da hatte man noch Platz. Zu späteren Zeiten war es zu voll! Laufen dann ab 19 Uhr auf den oberen Decks. Da waren die Liegestühle wieder weggeräumt und nur noch wenige Personen unterwegs.Außerdem hatten wir genug Bewegung bei den Landgängen.

Zu der Route,Venedig: Immer wieder ein Besuch wert auch wenn der Tourismus inzwischen überhand nimmt. Brindisi: Normalerweise fährt das Schiff bis in die Stadt,diesmal machte es aber im Industriehafen fest. Wir hatten keine Lust beim schönen Wetter mit den Bussen in die Stadt zu fahren und blieben an Bord. Katakolon: Hier gingen wir von Bord. Zu Fuß ins schöne kleine Fischerdorf und in die Umgebung. Die Fahrt mit dem Bus nach Olympia machte wir nicht mit. Santorin:

Auf die Insel hatte ich mich gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. Mit dem Tenderboot bis zur Insel und dann zu Fuß hoch nach Fira. Wir haben uns etwas abseits der Massen gehalten als es in den Gassen eng wurde und ein schönes Lokal/Terrasse gefunden mit wunderschöner Aussicht zur Kykladen-Inselgruppe. Den santorinischen Wein sollte man probieren! Bei absolutem Traumwetter für mich ein Highlight der Reise! Piräus: Der meistfrequentierteste Hafen des Mittelmeers. Es gab viel zu sehen. Der überwiegende Teil der Passagiere ließ sich mit den Bussen nach Athen fahren. Hinterher hatten wir erfahren das die Busse im Stau waren und das bei den warmen Temperaturen! Unsere Entscheidung an Bord zu bleiben war also richtig. Zudem war es äußerst ruhig an Bord da fast alle an der Akropolis waren...

Korfu: Hier gingen wir von Bord und zu Fuß den weiten Weg in die Altstadt. Ganz ehrlich,ich war enttäuscht von der Stadt. Bis auf wenige Stadtteile sah das meiste ziemlich marode aus. Leerstehende Hotels, kaputte Straßen,usw..bei der schönen Lage der Stadt frage ich mich wo der große Tourismus geblieben ist?

Kotor: Dafür bin ich extra um 5 Uhr aufgestanden, ich wollte die Einfahrt in die Bucht nicht verpassen. Es war ein Erlebnis! Das leise dahingleiten des großen Schiffes,die Lichter am Ufer, die schöne Landschaft! Von der Anlegestelle des Schiffs braucht man nur über die Straße und schon war man in der Altstadt von Kotor. Ich fragte nach dem Weg zur Kapelle hoch am Berg welche ich vom Schiff aus gesehen hatte. Nach dem Aufstieg hatte man den schönsten Ausblick über die Bucht! Hier wäre ich gerne länger geblieben!

Da die Musica schon gegen 13 Uhr wieder ablegte konnten wir den letzten Tag und Abend auf dem Schiff mit leckeren Gustos noch richtig genießen!

Am nächsten Morgen dann die Ausschiffung in Venedig. Da unser Autoparkplatz nur 200m entfernt war fuhren wir vormittags schon wieder Richtung Heimat. Ein kurzer Halt in Südtirol und um 15 Uhr saßen wir daheim am Achensee!

Schön wars und die nächsten Kreuzfahrten sind auch schon wieder gebucht: Im Frühjahr 2019 mit der MSC Meraviglia und im Herbst dann mit der neuen MSC Seaview. Darauf freue ich mich besonders, hier haben wir eine Familiensuite mit eigenem Whirlpool auf dem Balkon und noch andere Annehmlichkeiten!

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© Karl-Peter Schmid